können, ob sie einst eine (iolvdorrima, oamtatrillö,eine Diva, eine Wcltprimadonna sein wird. Erversteht sich auf Antiquitäten, und über den ausge-grabenen Torso einer griechischen Bacchantin schreibter eine Abhandlung im schönsten CiccronianischenLatein, die er dem Obcrhanptc der Christenheit,dem Uoirtiksx irraxinrus, wie er ihn nennt, ehr-furchtsvoll widmet. Und gar, welcher Gcmälde-kenner ist der Signor Abbatc, der die Maler inihren Ateliers besucht und ihnen über ihre weib-lichen Modelle die feinsten anatomischen Beobach-tungen mitthcilt. Der Schreiber dieser Blätterhätte ganz das Zeug dazu gehabt, ein solcher Ab-bate zu werden und im süßesten äolos kar nisntsdahin zu schlendern durch die Bibliotheken, Gale-rien, Kirchen und Ruinen der ewigen Stadt, stu-dierend im Genüsse und genießend im Studium,und ich hätte Messe gelesen vor den auserlesenstenZuhörern, ich wäre auch in der heiligen Woche alsstrenger Sittenprediger auf die Kanzel getreten, frei-lich auch hier niemals in ascctische Roheit ausar-tend — ich hätte am meisten die römischen Damenerbaut, und wäre vielleicht durch solche Gunst undVerdienste in der Hierarchie der Kirche zu den höch-sten Würden gelangt, ich wäre vielleicht ein Norr-siZirors geworden, ein Violctstrumpf, sogar der
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