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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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wegS; doch indem ich von vornherein erkläre, einePartcischrift geliefert zu haben, leiste ich dem For-scher der Wahrheit vielleicht bessere Dienste, alswenn ich eine gewisse laue Unparteilichkeit erheu-chelte, die immer eine Lüge und dem befehdetenAutor verderblicher ist, als die entschiedenste Feind-schaft. Da Frau von Stasl ein Autor von Genieist und einst die Meinung aussprach, dass das Geniekein Geschlecht habe, so kann ich mich bei dieserSchriftstellerin auch jener galanten Schonung über-heben, die wir gewöhnlich den Damen angedeihcnlassen, und die im Grunde doch nur ein mitlei-diges Certifikat ihrer Schwäche ist.

Ist die banale Anekdote wahr, welche man inBezug auf obige Äußerung von Frau von Stasierzählt, und die ich bereits in meinen Knabenjahrcnunter andern Bonmots des Empires vernahm?Es heißt nämlich, zur Zeit wo Napoleon noch ersterKonsul war, sei einst Frau von Stasl nach derBehausung Desselben gekommen, um ihm einen Be-such abzustatten; doch trotzdem, dass der dienstthuendeHuissier ihr versicherte, nach strenger Weisung Nie-manden vorlassen zu dürfen, habe sie dennoch uner-schütterlich darauf bestanden, seinem ruhmreichenHausherrn unverzüglich angekündigt zn werden. Alsdieser Letztere ihr hierauf sein Bedauern vermelden