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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
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deutscher Hoffnung, mag es jetzt in unsrcr Heimatauch mit besagter Frage sehr rückgängig aussehen,und au manchen Orten soll sie sich wieder, wieman mir sagt, im schmachvollsten statu <pno be-finden. Die Inden dürften endlich zur Einsichtgelangen, dass sie erst dann wahrhaft emancipicrtwerden können, wenn auch die Emancipation derChristen vollständig erkämpft und sichergestellt wor-den. Ihre Sache ist identisch mit der des deutschenVolks, und sie dürfen nicht als Juden begehren,was ihnen als Deutschen längst gebührte.

Ich habe in obigen Blättern angedeutet, dasssich der Gelehrte S. Münk mit einer Herausgabcder hinterlassencn Schriften des seligen Marcusbeschäftigen werde. Leider ist Dieses jetzt unmöglich,da jener große Orientalist an einem Übel leidet,das ihm nicht erlaubt, sich einer solchen Arbeit zuunterziehen; er ist nämlich seit zwei Jahren gänzlicherblindet. Ich vernahm erst kürzlich dieses bctrüb-samc Ereignis, und erinnere mich jetzt, dass dervortreffliche Mann trotz bedenklicher Symptome seinleidendes Gesicht nie schonen wollte. Als ich dasletzte Mal die Ehre hatte, ihn auf der königlichenBibliothek zu sehen, saß er vergraben in einemWust von arabischen Manuskripten, und es warschmerzlich anzusehen, wie er seine kranken, blassen