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dcm feinsten Kalkül seines künstlerischen Talentsverdankte, findet sich auch in diesem Buche, aberals ein Produkt der Natur, als ein ganz unmittel-bares Ergebnis des Stoffes. Letzterer ist hier, ganzwie in dem Scott'schen Roman, eine verunglückteEmpörung, und wie bei dcm Schilderheben derschottischen Hochländer, sehen wir auch hier in dcmirischen Aufstand einen etwas schwachmütigen Hel-den, der fast passiv von den Ereignissen hin undher geschleudert wird; nur dass der große Dichterseinem Wavcrlcy durch die liebenswürdigsten Aus-schmückungen die Sympathie der Lescrwelt aufsreichlichste zuwandte, was leider der Biograph desThomas Reynolds für Diesen nicht thun konnte,eben weil er keinen Roman, sondern eine wahreGeschichte schrieb. Ja, er beschrieb das Leben seinesHelden mit einer so uncrguicksamen Wahrheitsliebe,er berichtete die peinlichsten Thatsachcn in einer sogrellen Nacktheit, dass den Leser dabei manchmaleine fast schauerliche Missstimmung anwandelt. Esist der Sohn, welcher hier das treue Bild seinesVaters zeichnet, aber selbst die unschönen Zügedesselben so sehr liebt, dass er sie durch keine er-logene Znthat idealisieren und somit dem ganzenPorträt seine theure Ähnlichkeit rauben will. Erbesitzt eine so hohe Meinung von dem Charakter