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ganze Fluss wird überstrahlt von ihrem Lichte, unddie Wellen, die vorhin so wegwerfend übermüthig,erschauern jetzt bei dem Anblick dieses glänzendenGestirns und schwellen ihm entgegen mit Wollust."
In den Werken der Dichter muss man ihreGeschichte suchen, und hier findet man ihre geheim-sten Bekenntnisse. Überall, mehr noch in seinenDramen als im Don Quixote, sehen wir, was ichbereits erwähnt habe, dass Cervantes lange ZeitSoldat war. In der That, das römische Wort:„Leben heißt Krieg führen!" findet auf ihn seinedoppelte Anwendung. Als gemeiner Soldat kämpfteer in den meisten jener wilden Waffcnspiele, dieKönig Philipp II. zur Ehre Gottes und seinereigenen Lust in allen Landen aufführte. Dieser Um-stand, dass Cervantes dem größten Kämpen des Ka-tholicismus seine ganze Jugend gewidmet, dass erfür die katholischen Interessen persönlich gekämpft,lässt vermuthcn, dass diese Interessen ihm auchthcucr am Herzen lagen, und widerlegt wird da-durch jene viel verbreitete Meinung, dass nur dieFurcht vor der Inquisition ihn abgehalten habe,die protestantischen Zcitgedanken im Don Quixotezu besprechen. Nein, Cervantes war ein getreuerSohn der römischen Kirche, und nicht bloß blutetesein Leib im ritterlichen Kampfe für ihre gcbene-