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traurig welk die sterbenden Köpfchen senkten, dieNachtigallen waren längst verschollen, von allenSeiten starrte mich an das Bild der Vergänglich-keit, — und mein Herz wollte schier brechen, alsich las, wie der edle Ritter betäubt und zermalmtam Boden lag und, ohne das Visier zu heben, alswenn er aus dem Grabe gesprochen hätte, mitschwacher, kranker Stimme zu dein Sieger hinauf-rief: „Dnlcinca ist das schönste Weib der Welt,und ich der unglücklichste Ritter auf Erden, aberes ziemt sich nicht, dass meine Schwäche dieseWahrheit verleugne, — stoßt zu mit der Lanze,Ritter!"
Ach, dieser leuchtende Ritter vom silbernenMonde, der den mnthigsten und edelsten Mannder Welt besiegte, war ein verkappter Barbier!
Es sind nun acht Jahre, dass ich für denvierten Theil der „Rciscbildcr" diese Zeilen ge-schrieben, worin ich den Eindruck schilderte, dendie Lektüre des Don Quixote vor weit längererZeit in meinem Geiste hervorbrachte. Lieber Him-mel, wie doch die Jahre schnell dahinschwinden!Es ist mir, als habe ich erst gestern in der Seuf-zerallee des Düsseldorfer Hofgartens das Buch zuEnde gelesen, und mein Herz sei noch erschüttertvon Bewunderung für die Thatcn und Leiden des