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Eines Abends habe er das kleine Kind geprügelt,weil es „Häschen an der Wand" spielte. Jüngstsei er wie rasend aus der Ständekammcr gekommenund habe wie ein Ajax getobt, weil dort alle Blickeauf ihn gerichtet gewesen, als die Gcsetzfragc „obman Jemanden ungestraft dem öffentlichen Gelächterpreisgeben dürfe?" diskutiert wurde. Ein andermalhabe er bitterlich geweint, als einer von den un-dankbaren Juden, die er emancipicrcn wolle, ihmins Gesicht gemauschelt: „Sic sind doch kein Patriot,Sic thun Nichts fürs Volk, Sie sind nicht der Ättc,sondern die Memme des Vaterlandes." Aber gardes Nachts beginne der rechte Jammer, und dannseufze er und wimmere und stöhne, dass sich einStein drob erbarmen konnte. Das sei nicht längerzum Aushalten, schloss der angebliche Brief derarmen Frau, sie wolle lieber sterben, als diesenZustand länger ertragen, und um der Sache einEnde zu machen, sei sie crbötig, statt ihres furcht-samen Gemahls, sich selber mit mir zu schlagen.Gehorsame Dienerin.
Als ich diesen Brief las, und in meiner Ein-falt die offenbare Mystifikation nicht gleich merkte,rief ich mit Begeisterung: EdlcS Weib! würdigeSchwäbin! würdig deiner Mütter, die einst zuWcinsbcrg ihre Männer huckepack trugen!
Hc ine'S Wcrkc. Bd. XIV, 7