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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
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scheu Regierungen riskieren, und in der frechen Zag-hcit ihres Herzens bilden sie sich ein, die Regie-rungen würden ihnen gern gelegentlich ein bisschenDemagogismus verzeihen, wenn sie dafür desto un-ablässiger den Franzoscnhass predigten. Sic ahnennicht, dass unsere Fürsten jetzt Frankreich nicht mehrfürchten, des Nationalhasscs nicht mehr als Ver-theidigungsmittel bedürfen, und den König derFranzosen als die sicherste Stütze des monarchischenPrincips betrachten.

Wer je seine Tage im Exil verbracht hat, diefeuchtkalten Tage und schwarzen langen Nächte, werdie harten Treppen der Fremde jemals auf undab gestiegen, Der wird begreifen, wcsshalb ich dieVerdächtigung in Betreff des Patriotismus mitwortreicherem Unwillen von mir abweise, als alleandern Verleumdungen, die seit vielen Jahren inso reichlicher Fülle gegen mich zum Vorschein ge-kommen, und die ich mit Geduld und Stolz ertrage.Ich sage: mit Stolz; denn ich konnte dadurch aufden hochmüthigen Gedanken gcrathen, dass ich zuder Schar jener Auserwählten des Ruhmes ge-hörte, deren Andenken im Menschcngeschlcchtc fort-lebt, und die überall neben den geheiligten Licht-spuren ihrer Fußstapfen auch die langen, kothigenSchatten der Verleumdung auf Erden zurücklassen.