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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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gion und Moral umnnwundcn darzustellen; nurdurch positive Bekenntnisse kann ich mich von denangeschuldigten Negationen, Atheismus und Jm-moralität, vollständigst reinigen. Und ihr wisst, wiebeschränkt das Feld ist, das jetzt meine Feder bc-dckcrn darf.

Wie gesagt, Herr Menzel hat mich nicht per-sönlich angegriffen und ich habe wahrlich gegen ihnkeinen persönlichen Groll. Wir waren sogar ehe-mals gute Freunde, und er hat mich oft genugwissen lassen, wie sehr er mich liebe. Er hat mirnie vorgeworfen, dass ich ein schlechter Dichter sei,und auch ich habe ihn gelobt. Ich hatte meineFreude an ihm, und ich lobte ihn in einem Jour-nale, welches dieses Lob nicht lange überlebte^). Ichwar damals ein kleiner Zunge, und mein größ-ter Spaß bestand darin, dass ich Flöhe unter einMikroskop setzte und die Größe derselben den Leu-ten demonstrierte. Herr Menzel hingegen setzte da-mals den Goethe unter ein VerklcincrungsglaS, undDas machte mir ebenfalls ein kindisches Vergnü-gen. Die Späße des Herrn Menzel missfielcn mirnicht; er war damals witzig, und ohne just einenHauptgedanken zu haben, eine Synthese, konnte er

") Vgl. den Aufsatz über W. Mcuzel'S „Deutsche Li-teratur" im vorhergehende» Baude. Der Herausgeber.