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großmüthige Treue. Der Deutsche schlägt sich selbstfür die schlechteste Sache, wenn er einmal Handgeldempfangen, oder auch nur im Rausche seinen Bei-stand versprochen; er schlägt sich alsdann mit seuf-zendem Herzen, aber er schlägt sich; wie auch diebessere Überzeugung in seiner Brust murre, erkann sich doch nicht entschließen, die Fahne zu ver-lassen, und er vcrlässt sie am allerwenigsten, wennseine Partei in Gefahr oder vielleicht gar von feind-licher Übermacht umzingelt ist . . . Dass er als-dann zu den Gegnern überliefe, ist weder dem deut-schen Charakter angemessen, noch dem Charakterirgend eines anderen Volkes . . . Aber in diesemFalle noch gar als Dcnnnciant zu agieren, Daskann nur ein Schurke.
Und auch eine gewisse Scham liegt im Wesender Germanen; gegen den Schwächeren oder Wehr-losen wird er nimmermehr das Schwert ziehen, undden Feind, der gebunden und geknebelt zu Bodenliegt, wird er nicht antasten, bis derselbe seinerBande entledigt und wieder auf freien Füßen steht.Herr Menzel aber schwang seinen Flambcrg amliebsten gegen Weiber, er hat sie zu Dutzendenniedergcsäbclt, die deutschen Schriftstellerinnen, armeWesen, die, um Brot für ihre Kinder zu erwerben,zur Feder gegriffen und der rohen öffentlichen Ver-