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lieben Gott, um die guten Sitten und das Vater-land zu retten. Herr Menzel, welcher jahrelang,während er mit Herrn Gutzkow befreundet war,mit kummervollem Stillschweigen zugesehen, wie dieReligion in Lebensgefahr schwebte, gelangt Plötzlichzur Erkenntnis, dass das Christenthum rettungslosverloren sei, wenn er nicht schleunigst das Schwertergreift und dem Gutzkow von hinten ins Herzstößt. Um das Christenthum selber zu retten, musser freilich ein bisschen unchristlich handeln; doch dieEngel im Himmel und die Frommen auf der Erdewerden ihm die kleinen Verleumdungen und son-stigen Hausmittelchen, die der Zweck heiligt, gernzu Gute halten.
Wenn einst das Christenthnm wirklich zuGrunde ginge (vor welchem Unglück uns die ewi-gen Götter bewahren wollen!), so würden es wahr-lich nicht seine Gegner sein, denen man die Schulddavon zuschreiben müsstc. Aus jeden Fall hat sichunser Herr und Heiland, Jesus Christus, nicht beiHerrn Menzel und dessen bairischen Kreuzbrüdernzu bedanken, wenn seine Kirche ans ihrem Felsenstehen bleibt! Und ist Herr Menzel wirklich einguter Christ, ein besserer Christ als Gutzkow unddas sonstige junge Deutschland? Glaubt er Alles,was in der Bibel steht? Hat er immer die Lehren