erhebt sich ein Streiter, der Stück vor Stück jenebestialischen und aberwitzigen Behauptungen unddie übrigen noblen Ansichten herunterschlägt, unddie Wahlstätte wird bedeckt mit den glänzendenFetzen des Vorurthcils und den Wappcntrümmcrnaltadliger Insolenz. Dieser bürgerliche Ritter kämpftgleichsam mit geschlossenem Visier, das Titelblattdieser Schrift bezeichnet ihn nur mit erborgtemNamen, der vielleicht späterhin ein braver idlom äsZnsrrs wird. Ich weiß selbst Wenig mehr von ihmzu sagen, als dass sein Vater ein Schwcrtfegerwar und gute Klingen machte.
Dass ich selbst nicht der Verfasser dieser Schriftbin, sondern sie nur zum Druck befördere, braucheich wohl nicht erst ausführlich zu bethenern. Ichhätte nimmermehr mit solcher Mäßigung die ade-ligen Prätcnsionen und Erblügcn diskutieren können.Wie heftig wurde ich einst, als ein niedliches Grits-chen, mein bester Freund, während wir ans derTerrasse eines Schlosses spazieren gingen, die Bes-serblütigkeit des Adels zu beweisen suchte! Indemwir noch disputierten, beging sein Bedienter einkleines Versehen, und der hochgeborene Herr schlugdem nicdriggeborenen Knechte ins Gesicht, dass dasunedle Blut hcrvorschoss, und stieß ihn noch oben-drein die Terrasse hinab. Ich war damals zehn