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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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Mittelmäßigkeit, emporhebt. Sie sehen, er schmei-chelt den rcspektivcn Korporationen der Städte, ersendet gnädige Handschreiben und Medaillen an die„lieben Getreuen", nnd erschafft einen Papicradcl vonHochbelobtcn, die sich schon viel höher dünken alsjene lvahren Großen, die ihren Adel, eben so gutwie der König selbst, von der Gnade Gottes erhal-ten, oder, um whiggisch zu sprechen, von der Mei-nung des Volkes. Aber immerhin mag Dieses ge-schehen. Sahen »vir doch jüngst in den Fürstcngrüstcnvon Wcstminstcr, dass jene Großen, die, als sielebten, mit den Königen haderte»», dennoch im Todein der königlichen Nähe begraben liegen — und sowird auch Goethe nicht verhindern können, dass jenegroßen Geister, die er im Leben gern entfernen wollte,dennoch im Tode mit ihm zusammen kommen undneben ihn» ihren ewigen Platz finden in» Wcstminstcrder deutschen Literatur.

Die brütende Stimmung »inzufricdencr Großenist ansteckend, und die Luft wird schwül. Das Prin-cip der Goethc'schen Zeit, die Kunstidee, entweicht,eine neue Zeit mit einen» neuen Principe steigt auf,und, seltsam! »nie das Menzcl'schc Buch merken lässt,sie beginnt mit Insurrektion gegen Goethe. Vielleichtfühlt Goethe selbst, dass die schöne objektive Welt,die er durch Wort und Beispiel gestiftet hat, noth-