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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
Seite
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doch ergänzend, so das« das Buch ein schönes, ge-rundetes Ganze bildet.

In dieser Hinsicht gewinnt vielleicht das Buchfür daS große Publikum, dem die Übersicht erleich-tert wird, und das auf jeder Seite etwas Geist-reiches, Tiefgedachtcs und Anziehendes findet, welchesnicht erst ans ein letztes Princip bezogen werden muss,sondern an und für sich schon seinen vollgültigenWerth hat. Der Witz, den man in Mcnzcl'schenGeistesproduktcn zu suchen berechtigt ist, wird durch-aus nicht vcrmisst, er erscheint um so würdiger, daer nicht mit sich selbst kokettiert, sondern nur derSache wegen hervortritt — obgleich sich nicht leug-nen lässt, dass er Herrn Menzel oft dazu dienenmuss, die Lücken seines Wissens zu stopfen. Herr Menzelist unstreitig einer der witzigsten Schriftsteller Deutsch-lands, er kann seine Natur nicht verleugnen, undmöchte er auch, alle witzigen Einfälle ablehnend, ineinem steifen Pcrückentonc docieren, so überrascht ihnwenigstens der Jdcenwitz, und diese Witzart, eineVerknüpfung von Gedanken, die sich noch nie ineinem Mcnschcnkopfc begegnet, eine wilde Ehe zwi-schen Scherz und Weisheit, ist vorherrschend in demMenzel'schcn Werke. Nochmals rühmen wir des Ver-fassers Witz, um so mehr, da es viele trockene Leutein der Welt giebt, die den Witz gern präskribieren

He ine's Werke Bd. XI7I.

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