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buugcn crfasste, die Erscheinungen derselben gleich-sam wieder zurückschuf in das ursprüngliche Schö-pfungöwort, woraus sie hervorgegangen, so dass seinBuch einem schaffenden Gcistcrlicde gleicht.
Die religiösen Privatmarottcu, die Schlcgcl'Lspätere Schriften durchkreuzen, und für die er alleinzu schreiben wähnte, bilden doch nur das Zufällige,und namentlich in den Vorlesungen über Literaturist, vielleicht mehr als er selbst weiß, die Idee derKunst noch immer der herrschende Mittelpunkt, dermit seinen goldenen Radien das ganze Buch um-spinnt. Ist doch die Idee der Kunst zugleich derMittelpunkt jener ganzen Litcraturperiode, die mitdem Erscheinen Gocthe's anfängt und erst jetzt ihrEnde erreicht hat, ist sie doch der eigentliche Mittel-punkt in Goethe selbst, dem großen Repräsentantendieser Periode — und wenn Friedrich Schlegel inseiner Bcurthcilung Gocthe's demselben allen Mittel-punkt abspricht, so hat dieser Jrrthum vielleichtseine Wurzel in einem verzeihlichen Unmuth. Wirsagen „verzeihlich," um nicht das Wort „menschlich"zu gebrauchen; die Schlegel, geleitet von der Ideeder Kunst, erkannten die Objektivität als das höchsteErfordernis eines Kunstwerks, und da sie diese imhöchsten Grade bei Goethe fanden, hoben sie ihnauf den Schild, die neue Schule huldigte ihm als