Die deutsche Literatur.
Von Wolfgang Menzel.
Zwei Theile, Stuttgart, bei Gebrüder Fraukh. 1SL8.
(1828.)
„Wisse, dass jedes Werk, das da Werth war, zuerscheinen, sogleich bei seiner Erscheinung gar keinenRichter finden kann; es sott sich erst sein Publikumerziehen, und einen Richtcrstuhl für sich bilden. —— Spinoza hat über ein Jahrhundert gelegen,ehe ein treffendes Wort über ihn gesagt wurde; überLcibnitz ist vielleicht das erste treffende Wort nochzu erwarten, über Kant ganz gewiss. Findet einBuch sogleich bei seiner Erscheinung seinen kompe-tenten Richter, so ist Dies der treffende Beweis, dassdieses Buch eben so wohl auch ungeschrieben hättebleiben können."
Diese Worte sind von Johann Gottlicb Fichte,und wir setzten sie als Motto vor unsere Rcccnsion