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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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am meisten vcrhasst ist, außer dergleichen wahrenZügen, deren in jener Scenc noch manche anderevorkommen, sehen wir deutlich, wie Strucnscc aufden hohen Jsolirschcmcln seiner Ideen tragisch alleinstand, und im Kampfe des Einzelnen mit der Masserettungslos untergehen muffte. Der feine Sinn un-seres Dichters hat indessen die Notwendigkeit ge-fühlt, den allzugroßen Schmerz des Helden bei einemsolchen Untergang einigermaßen zu mäßigen; er lässtihn im Geiste die Zeit voraussehen, wo die Wohl-täter des Volks mit dem Volke selbst einig seinwerden; sterbend sieht er das Morgenrot dieserZeit und spricht die schönen Worte:

„Der Tag geht ans! demüthig leg' ich ihmMein Leben nieder vor dem ew'gcn Thron.Verborgner Wille tritt ans Licht und glänzt,Und Thatcn werden bleich, wie ird'schcr Kummer.Doch ein beglückter Lohn steigt blühend auf:

Hier, wo ich wirkte, reift manch edle Saat.So Hab' ich nicht umsonst gelebt, so Hab' ichMit falschen Lehren nicht das Reich geblendet!Es kommt der Tag, die Zeiten machcn's wahr,Was ich gewollt; die Tyrannei erkennt,

Dass sich das Ende ihrer Schrecken naht.

Ich seh' ein Blutgerüst sich nach dem andern

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