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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
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mehr zu jenen homöopathischen Dichtern zu zählen,die nur ein Zchntauscndthcil Poesie in ihre Wasscr-tragödicn schütten, aber wir müssen doch den StoffdesParia" als die Hanptursachc seines Gelingensbezeichnen. Ist es doch nie die Poesie an und fürsich, was den Produkten cincö Dichters Celcbritätverschafft. Betrachten wir nur denGoethe'schcnWer-tster". Sein erstes Publikum fühlte nimmermehrseine eigentliche Bedeutung, und es war nur dasErschütternde, das Interessante des Faktums, was diegroße Menge anzog und abstieß. Man las das Buchwegen des Todtschießens, und Nicolaiten schriebendagegen wegen des Todtschießens. Es liegt aber nochein Element imWerther", welches nur die kleinereMenge angezogen hat, ich meine nämlich die Er-zählung, wie der junge Wertster aus der hochadcligenGesellschaft höflichst hinausgcwiescn wird. Wäre derWertster" in unseren Tagen erschienen, so hättediese Partie des Buches weit bedeutsamer die Ge-müther aufgeregt, als der ganze Pistolenknallcffckt.

Mit der Ausbildung der Gesellschaftlichkeit,der ncueuropäischcn Socictät erblühte in Unzähligenein edler Unmutst über die Ungleichheit der Stände,mit Unwillen betrachtete man jede Bcvorrechtung,wodurch ganze Menschenklassen gekränkt werden, Ab-scheu erregten jene Vorurthcile, die, gleich zurückge-