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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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hübsches Vcspcrglöcklcin, das in diesem Gcwirrcheimlich und lieblich klinget, nnd leiser und immerleiser »erhallet.

Schön und herrlich ist die Diktion des Vcr«fasscrs. Wie trefflich, ergreifend und hinreißendist z. B. das Nachtgcspräch zwischen der Prinzessinund Tasso. Diese wchmttthig weichen, schmelzendsüßen Klänge ziehn uns unwiderstehlich hinab indie Traumwelt der Poesie, das Herz blutet unsaus tief geheimen Wunden — aber dieses Verblu-ten ist eine unendliche Wollust, und aus den rothcnTropfen sprossen leuchtende Rosen.

Tasso.

Mit tausend Augen schaut ans mich die Nacht,Und mich erfassen Zweifel: will sie leuchten,Vielleicht auch lauschen? Hat mit solcher PrachtSic sich geschmückt, nnd fallt des Thaucs Feuchten,Dass sich dem Schlafe meine Glieder senken?

Prinzessin.

Hört' ich nicht Töne, die hinab sich neigten,Als wollten sie zu meinem Herzen lenken?

Hofdam c.

Fürwahr, Prinzessin, bleich vcrworrncr Miene,