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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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ihre Subjektivität nicht ganz und gar zu verleugnenbrauchen, und durch ctwamgc Versuche in der Ro-manze, in der Elegie, im Roman und in derglei-chen Dichtungsartcn, welche ans einer Vermischungdes Epischen und des Lyrischen bestehen, sich anjene Verleugnung der Subjektivität allmählich ge-wöhnen können, oder einen leichten Übergang zumRcincpischcn finden, statt dass bei der dramatischenDichtung keine solche Übcrgangsform vorhanden ist,und gleich die allcrstrcngstc Unterdrückung der her-vorquellenden Subjektivität verlangt wird. Zugleichist es sichtbar, dass es die Gewohnheit, welche denerprobtesten epischen Dichter, der immer an Lokal-und Kostümschildcrnngen u. Dgl. denkt, zum schlechtenDramatiker macht, und dass es daher gut ist, wennder Dichter, der im Dramatischen sich hcrvorthunwill, aus dem Gebiete der Lyrik gleich in das Ge-biet des Dramas übergeht.

Mit Vergnügen bemerken wir, dass dieses Letz-tcrc der Fall ist beim Verfasser der vorliegendenTragödie, dessen lyrische Gedichte sowohl durchäußern Glanz als lebendige Innigkeit uns so oftentzückt haben. Indessen, wie schwer, wie äußerstschwer der Übergang vom Lyrischen zum Drama-tischen ist, hat unser Herr Verfasser selbst erfahren,da ihm seine erste, dem „Tasso" vorangehende Tra-