bald dcm Publikum viel Interessantes darüber mit-thcilcn wird. Dieser ist der hiesige Professor Ma-ximilian Schottky, der sechs Jahre in? Auftrag un-serer Regierung in Wien zubrachte, um dort deutscheGeschichts- und Sprachurkundcu zu sammeln. Ange-trieben von einen? jugendlichen Enthusiasmus fürdiese Gegenstände, und dabei unterstützt von dengründlichste?? gelehrten Kenntnissen, hat ProfessorSchottky eine literarische Ausbeute mitgebracht, dieder deutsche Altcrthnmsforschcr als unschätzbar be-trachten kann. Mit eine??? beispiellosen Fleißc undeiner rastlosen Thätigkcit muss Derselbe in Wien ge-arbeitet habe??, da er nicht weniger als scchsund-dreißig dicke, und zwar sehr dicke, und fast sümintlichschön geschriebene Quartbände Manuskript von dortmitgebracht hat. Außer ganzen Abschriften altdeutscherGedichte, die gut gewühlt und für die Berliner undBrcslaucr Bibliothek bestimmt sind, enthalten dieseBünde auch viele zur Herausgabc schon fertige große,meistens historische Gedichte und Dichterblüthen desdreizehnten Jahrhunderts, alle durch Sach- undSprachcrklärungcn und Handschriftcn-Vcrgleichungcngründlich bearbeitet; hiernächst enthalten diese Bändeprosaische Auflösungen von einigen Gedichte??, diegrößtcntheils dein Sagenkreise des Königs Artusangehören, und auch die größere stesewelt ansprechen
He ine's Werke. Bd. XIII.