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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
Seite
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seinen Tonarten verändert, den Geist der Jugendvon der Naturanschanung abwendet, dnrch Mannig-faltigkeit zersplittert nnd durch Überreiz abstumpft.Ja, jene zuwcilige Störung im ländlichen Stilllcbcnist der Jugend sogar heilsam, da sie wieder anregtund aufwühlt, wenn der Geist durch die immer-währende äußere Ruhe versumpfen oder, wie manes nennt, versauern möchte; eine Gefahr, die beiuns so oft vorhanden. Das frische, freie Landlebenin der Zugend hat gewiss am meisten dazu beige-tragen, den Polen jenen großen starken Charakterzu verleihen, den sie im Kriege und im Unglückzeigen. Sie bekommen dadurch einen gesunden Geistin einem gesunden Körper; Dieses bedarf der Ge-lehrte eben so gut wie der Soldat. Die Geschichtezeigt uns, wie die meisten Menschen, die etwasGroßes gcthan, ihre Jugend im Stilllcbcn verbrach-ten. — Ich habe in der letzten Zeit die Erziehungder Mönche im Mittelalter so sehr lobpreisen ge-hört; man rühmte die Methode in den Klostcr-schulcn und nannte die daraus hervorgegangenengroßen Männer, deren Geist sogar in unserer ab-sonderlich geistreichen Zeit Etwas gelten würde; aberman vergaß, dass es nicht die Mönche, sondern diemönchische Eingezogenheit, nicht die Kloster-Schul-mcthode, sondern die stille Klöstcrlichkcit selbst war,