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„Kabeljau und Hiebe." Die gute Frau mnss gewissvenu vielen Zuspruch ihrer Bewunderer belästigtwerden. Man erzählt, ein kranker Manu, der nebenihr wohnt, habe keine Ruhe gehabt vor all' denMenschen, die jeden Augenblick sein Zimmer aus-rissen und fragten: „Wohnt hier Madame Ncn-mann?" und er habe endlich auf seine Thürc schreibenlassen: „Hier wohnt Madame Ncumann nicht."
Man hat sogar die schöne Frau in Eisen ge-gossen, und verkauft kleine eiserne Medaillen, wo-rauf ihr Bildnis geprägt ist. Ich sage Ihnen, derEnthusiasmus für die Ncumann grassiert hier wieeine Viehseuche. Während ich diese Zeilen schreibe,fühle ich selbst seine Einflüsse. Mir klingen nochdie begeisterten Worte in die Ohren, womit gesternein Grankopf von ihr sprach. Konnte doch Homeruns die Schönheit Helena's nicht stärker schildern,als indem er zeigt, wie Greise bei ihrem Anblickin Entzücken gcricthcn. Sehr viele Mcdicincr machenebenfalls der schönen Frau den Hof, und man nenntsie hier scherzweise die „Mcdicinischc Venns." Aberwas brauche ich so Viel zu erzählen, Sie haben jagewiss unsere Theaterkritiken genau gelesen undbemerkt, wie sich ordentlich ein Metrum darin be-wegt, und zwar das der Sapphischen Ode an dieVenns. Ja, sie ist eine Venns, oder, wie ein Alto-