33.
Unsere Marin e."Nautisches Gedicht.
Wir träumten von einer Flotte jüngst,
Und segelten schon vergnüglichHinaus aufs balkenlose Meer,
Der Wind war ganz vorzüglich.
Wir hatten nnsern Fregatten schonDie stolzesten Namen gegeben;
Prntz hieß die eine, die andre hießHoffmann von Fallersleben.
Da schwamm der Kutter Freiligrath,
Daraus als Puppe die BüsteDes Mohrenkönigs, die wie ein Mond(Versteht sich, ein schwarzer!) grüßte.
Da kamen geschwommen ein Gustav Schwab,Ein Pfizer, ein Kölke, ein Mayer;
') Dies Gedicht, das mir vor Jahren mit Hcine's Namen abgedruckt vorgelegen, ward,wenn ich nicht irre, zuerst 13^6 im „Vorwärts!" milgcthcilt. Vgl. das Vorwort des
— 278 —
„Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,Wir weben emsig Tag und Nacht —Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,Wir weben hinein den dreifachen Fluch.Wir weben, wir weben!"