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17 (1863) Dichtungen : Th. 3, Atta Troll. Deutschland. Zeitgedichte
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Zwar auch unsre Damen preis' ich;Denn sie blühen wie der Mai,

Lieben auch, und üben fleißigTanzen, Sticken, Malerei.

Singen auch in süßen ReimenVon der alten Lieb' und Treu,

Freilich zweifelnd im Geheimen,Ob das Märchen möglich sei.

Unsre Mütter einst erkannten,Sinnig, wie die Einfalt Pflegt,

Dass den schönsten der DemantenNur der Mensch im Busen trägt.

Ganz nicht aus der Art geschlagenSind die klugen Töchterlein;

Denn die Fraun in nnsern TagenLieben auch die Edelstein'!

Aberglauben, Trug und LügeHerrschen Leben ohne Reiz;Und die schöne JordansperleHat verfälscht des Römers Geiz.

Fort, ihr Bilder schönrer Tage,Weicht zurück in eure Nacht!

Weckt nicht mehr die eitle KlageUm die Zeit, die uns versagt!