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17 (1863) Dichtungen : Th. 3, Atta Troll. Deutschland. Zeitgedichte
Entstehung
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„So übel war es in Deutschland nie/Trotz aller Zeitbedrängnis —

Glaub mir, verhungert ist nie ein MenschIn einem deutschen Gefängnis.

„Es blühte in der VergangenheitSo manche schöne ErscheinungDes Glanbens und der Gcmiithlichkeit!

Fetzt herrscht nur Zweifel, Verneinung.

„Die praktische äußere Freiheit wird einstDas Ideal vertilgen,

Das wir im Busen getragen — es warSo rein wie der Traum der Liljen!

„Auch nnsre schöne PoesieErlischt, sie ist schon ein wenigErloschen; mit andren Königen stirbtAuch Freiligrath's Mohrenkönig.

„Der Enkel wird essen und trinken genug,Doch nicht in beschaulicher Stille;

Es poltert heran ein Spektakclstück,

Zu Ende geht die Idylle.

„O, könntest du schweigen, ich würde dirDas Buch des Schicksals entsiegeln,Ich ließe dir spätere Zeiten sehn ^In meinen Zanberspicgeln.

„Was ich den sterblichen Menschen nieGezeigt, ich möcht' es dir zeigen: