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17 (1863) Dichtungen : Th. 3, Atta Troll. Deutschland. Zeitgedichte
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„Du bist mein Liebling jetzt, es hängtDein Bildnis zu Hänptcn des Bettes;Und, siehst du, ein frischer Lorber umkränztDen Rahmen des holden Porträtes.

„Nur dass du meine Söhne so oftGcnergelt, ich muss es gestehen,

Hat mich zuweilen tief verletzt;

Das darf nicht mehr geschehen.

„Es hat die Zeit dich hoffentlichVon solcher Unart geheilct,

Und dir eine größere ToleranzSogar für Narren erthcilet.

„Doch sprich, wie kam der Gedanke dir,Zu reisen nach dem Norden^

In solcher Jahrzeit? Das Wetter istSchon winterlich geworden!"^

O, meine Göttin! — erwiderte ich —Es schlafen tief im GrundeDes Mcnschenherzcns Gedanken, die oftErwachen zur unrechten Stunde.

Es ging mir äußerlich ziemlich gut,

Doch innerlich war ich beklommen,

Und die Beklcmmnis täglich wuchs —Ich hatte das Heimweh bekommen.

Die sonst so leichte französische Lust,Sie fing mich an zu drücken;

Heine'S Werke. Bd. XVII.

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