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Mann dic Leiden des Volks nicht bloß mit demVerstände erfasst, sondern auch leiblich mitgelittenhat, und wie seine Gedanken in der schrecklichstenRealität wurzeln. Das gicbt seinen Worten einpulsierendes Lebensblut und einen Zauber, der stär-ker, als die Macht des Talentes. — Ja, PierreLeroux ist arm, wie Saint-Simon und Fourier eswaren, und die providentielle Armuth dieser großenSocialisten war es, wodurch die Welt bereichertwurde, bereichert mit einem Schatze von Gedanken,die uns neue Welten des Genusses und des Glückeseröffnen. In welcher grässlichen Armuth Saint-Simon seine letzten Jahre verbrachte, ist allgemeinbekannt; während er sich mit der leidenden Mensch-heit, dem großen Patienten, beschäftigte und Heil-mittel ersann für dessen achtzehnhundertjähriges Ge-breste, erkrankte er selbst zuweilen vor Missre, under fristete sein Dasein nur durch Betteln. Auch Fou-rier musste zu den Almosen der Freunde seine Zu-flucht nehmen, und wie oft sah ich ihn in seinemgrauen, abgeschabten Rocke längs den Pfeilern desPalais-Royal hastig dahinschreiten, die beiden Rock-taschen schwer belastet, so dass aus der einen derHals einer Flasche und aus der andern ein langesBrot hervorguckten. Einer meiner Freunde, der ihnmir zuerst zeigte, machte mich aufmerksam auf die
He ine's Werke. Bd. X. 15