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gicn sie ihren Unterricht genossen. Der verstorbeneHerzog von Orleans war der Stolz der jungenGeneration, die mit ihm in die Schule gegangenund wahrhaftig Viel gelernt hatte"). Der Umstand,dass die Mutter des Kronprinzen von Frankreicheine Protestantin, ist von unabsehbarer Wichtigkeit.Der Verdacht der Bigotterie, der der altern Dyna-stie so fatal geworden, wird die Orleans nicht treffen.
Der Kampf gegen die Kirche wird nichtsdesto-weniger seine große politische Bedeutung behalten.Wie gewaltig auch die Macht des Klerus in derletzten Zeit emporblühte, wie bedeutend auch seineStellung in der Gesellschaft, wie sehr er auch ge-
") In der Angsburger Allgemeinen Zeitung lautet derSchluss dieses Absatzes: „Der Herzog von Nemours sollihm nicht nachstehen in aufgeklärter Denkweise, er soll indieser Beziehung ganz das Ebenbild seines Baters sein. Wasvielleicht zur Vermittelung der allzu schroffen Gegensätze bei-trägt, ist der Umstand, dass die Mutter des Kronprinzen vonFrankreich eine Protestantin ist, sowie es auch von unabseh-barer Wichtigkeit sein mag, dass Ludwig Philipp noch beiLebzeiten die Erziehung seines Enkels anordnen konnte. Inwelcher Weise Dieses geschehen, ist bekannt. Jener der äl-tern Dynastie so fatal gewordene Verdacht von Seiten derVielen, welchen die Religion fremd und ihre Pfleger ver-hasst sind, wird die Orleans nicht treffen."
Der Herausgeber.