Druckschrift 
2 (1911)
Entstehung
Seite
72
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72 Dm Aempenerland.

klnner KammerRotterdainmer.

Tein, twentig, dortig, värzig, fiffzig, säsjig,sewenzig, achzig, negenzig, Hongert.

So oft der Vers gesungen war, sprang ein Trdmännchenins Wasser, um seinen König nicht länger zu überleben, biszuletzt alle ertrunken waren.

VI.

Ivie der Milser Berg entstanden ist.

(Ilmndlich.)

Ts ist zetzt schon viele, viele Zahre her, da stieg in einemFrühjahre das Wasser des Rheines sehr hoch. Bald drohtees über die Ufer zu treten. Da kamen aus einem fernenLande ein paar Riesen herbei und warfen an den Ufern desRheines hohe Sandberge auf, und die Gefahr war vorüber.Ruf ihrer Heimreise gelangten die Riesen auch in das HülserBruch. Sie hatten aber noch viel Sand an den Holzschuhenund konnten schlecht gehen. Da streiften sie mit ihren Spatenden Sand hinunter. Dies wurde der Hülser Berg.

Schmalohr.

VIII.

Der Teuselsstein aus denk Milser Berge.

(11 Mödlich, s

Un der sogenannten „Rutschbahn" steigt eine sandigemit Heidekraut und einzelnen Birken bewachsene Höhe, derBlocksberg, hinan. Bei einer Baumgruppe daselbst liegt ineiner Vertiefung ein mächtiger (Quaderstein, der im Volks-munde den Namen Teufelsstein führt und an den sichmannigfache Sagen knüpfen. Nls bekannteste gilt folgende:Zur Zeit der Völkerwanderung kam ein Riesenvolk bis zuden Niepkuhlen, die damals noch ein Rheinbett bildeten.Die Niesen durchwateten es und schütteten alsdann am Uferden Staub und Sand von ihren Schuhen, wodurch derHülserberg entstand, den sie nun hinaufstiegen. (Oben ange-kommen, fühlte einer der Riesen noch ein Sandkorn in einemseiner Schuhe, das er daraus entfernte und bei Seite warf.Ts ist der Teufelsstein. Sein Name rührt daher, daß derStein vom Teufel behext sein soll. Nls er einmal den Berghinabrollte, lag er am andern Ukorgen wieder oben auf.verschiedentlich hat man, wie eingebohrte Löcher beweisen,versucht, den Stein zu sprengen, (vgl. S. 70, V.)