Im Gel der» lande.
Wie er so betet — plötzlichZu ihm eine Stimme spricht;Gr lauscht, er schaut und forschet —Linen Sprecher sieht er nicht.
Und wie'drum schallt die Stimme:„Merk' auf und Hab' vertrau'»,Du sollst mir an dieser StätteGin Heil'genhäuschen bau'nl"
Da saßt den Beter ein Schauder,Noch einmal schaut er sich um!
Rein Mensch, soweit er spähet,
Rings Heide nur, kahl und stumm.
Ruf springt er; eh' es dunkelt,Gnteilt er der Bede Graus . . .Wie erlöst er endlich atmet:
Da ist Geldern, da winkt sein Haus!
II.
Nach kurzer Rast beim Weibe,
Die Riepe von Waren schwer,Der Wan'drer zieht als RrämerSm Geldernland umher.
Und wiederum über die HeideMuß bald des Wegs er zieh'n,
Und wie er kommt zum Rreuze,
Beim Rrenz auch niederknie'».
Hent steht die Sonn' im MittagUnd über das Schneefeld streutSie Gold und Rosenschimmer,
Daß klug' und Herz sich freut.
Doch horch! — und horch! — zum zweitenDieselbe Stimme traun:
„Du sollst mir an dieser StätteGin Heil'genhäuschen bau'»!"
Heut ist kein Zweifel möglich;
Denn Heller Tag ist heut',
Baumlos und flach die Heide,
Trug und versteck nicht beut.
kluf weiter, — weiter Heide,
Mit Gott dem Herrn allein,
Wärs, Gott, der ihm gesprochen,Dem armen Rrämerlein?