Druckschrift 
2 (1911)
Entstehung
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I

satan und das SaH.

(„Der Niederachen:", 1878, Nr. 14.)

Du einen: Herenbekenntnis aus dem Jahre 1394 berichtetein Mann ans Mehr beim Gerichte zu Arn he in:, daß erim Bunde mit dem Satan stehe. Dieser sei unter dem Scheineeines Menschen zu ihm gekommen:, jedoch uicht immer iueiuer uud derselben Gestalt, zuweilen nur mit einer Handoder einem <Vhr oder einen: sonstigen Gebrechen. Bis ereinst von einen: gewissen Bruentgen, der an: Deiche in derClünder arbeitete, zu Gast geladen worden, sei auch Satanin Gestalt eines alten Männchens zugegen gewesen. Satanhabe an der Tafel gesessen und eine Trappgans gehabt, vonder auch er essen sollte z da ihn: aber geschienen, daß dieGans nicht genug gesalzen, habe er gesagt: ,,Gs ist dochschade, daß die Gans nicht genug gesalzen ist/ worauf Satanalsbald aus den: Hause fortgeflogeu und durch einen IVeiden-busch gerauscht sei, als wäre es eine Anzahl Pferde odersonstiges Vieh gewesen.

Nach L. Henrichs.

II.

Lalcar

(„Die Heimat", 1877, Nr. 3.)

Line Kirche steht zu Lalcar, ausgeschmückt mit vielen Bildern,Uud ein Rathaus steht zu Lalcar, das die Uloose rings umwilderu.

Nächtlich, wenn das Uloudlicht schimmert, auf den Kirchhof leis es wallet,Nächtlich, wcnn's in: Arte stille, iu der Kirche leis es schallet.

Uud der Ulaler jener Bilder hebt sich aus des Sarges Luge,

Uud der Ulaler jener Bilder schreitet durch die Kreuzesgänge.

tvallet hin von Bild zu Bilde, schauet hin voll stiller Freuden,

Betet fromm vor den: Altare, lächelt freundlich dann beim Scheiden.