Deutschland.
Ich spreche nicht gern davon; cS istNur eine Krankheit im Grunde.Verschämten Gemütes, verberge ich stetsDein Publiko meine Wunde.
Fatal ist mir das Lumpenpack,
Das, um die Herzen zu rühren,Den Patriotismus trägt zur SchauMit allen seinen Geschwüren.
Schamlose schäbige Bettler sind's,Almosen wollen sie haben —
Ein'n Pfennig PopularitätFür Menzel und seine Schwaben!
O, meine Göttin, du hast mich heutIn weicher Stimmung gefunden;Bin etwas krank, doch pfleg' ich mich,Und ich werde bald gesunden.
Ja, ich bin krank, und du könntest mirDie Seele sehr erfrischenDurch eine gute Tasse Thee;
Du mnßt ihn mit Rum vermischen.
Kapitel xxv.
Die Göttin hat mir Thee gekochtUnd Rum hineingegossen;
Sie selber aber hat den RumGanz ohne Thee genossen.
An meine Schulter lehnte sieIhr Haupt, — die Mauerkrone,
Die Mühe, ward etwas zerknittert davon —Und sie sprach mit sanftem Tone:
„Ich dachte manchmal mit Schrecken dran,Daß du in dem sittenlosenParis so ganz ohne Aufsicht lebst,
Bei jenen frivolen Franzosen.
„Du schlenderst dort herum, und hastNicht 'mal an deiner SeiteEinen treuen deutschen Verleger, der dichAls Mentor warne und leite.