Deutschland.
K»Pitrl ?l.
Den Paganini begleitete stetsEin Spiritus Famitiaris,
^Manchmal als Hund, manchmal in GestaltDes seligen Georg Harrys.
Napoleon sah einen roten MannBor jedem wicht'gcn Ereignis.
Svkratcs hatte seinen Dämon,
Das war kein Hirncrzengnis.
Ich selbst, wenn ich am Schreibtisch saßDes Nachts, Hab' ich gesehenZuweilen einen vermummten GastUnheimlich hinter mir stehen.
Unter dem Mantel hielt er etwasVerborgen, das seltsam blinkte,
Wenn cS zum Vorschein kam, und ein Beil,Ein Richtbeil, zn sein mir dünkte.
Er schien von untersetzter Statur;
Die Augen lote zwei Sterne,
Er störte mich im Schreiben nie,
Blieb ruhig steh» in der Ferne.
Seit Jahren hatte ich nicht gesehnDen sonderbaren Gesellen,
Da fand ich ihn plötzlich wieder hierIn der stillen Mondnacht zn Köllen.
Ich schlenderte sinnend die Straßen entlang,Da sah ich ihn hinter nur gehen,
Als ob er mein Schatten wäre, und standIch still, so blieb er stehen.
Blieb stehen, als wartete er ans wasUnd forderte ich die Schritte,
Dann folgte er wieder. So kamen wirBis auf des Domplatz Mitte.
Es war mir unleidlich, ich drehte mich umUnd sprach: Jetzt steh' mir Rede,
Was folgst du mir ans Weg und StegHier in her nächtlichen Öde?
Ich treffe dich immer in der Stund',Wo Weltgefühle sprießenIn meiner Brust und durch das HirnDie Geistesblitze schießen.
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