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2 (1898) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
Entstehung
Seite
179
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Atta Troll. 17g

Hab' mir schon cin rundes BänchleinAngcmästet. Aus dem HemdeSchaut's hervor, wie'n schwarzer Mond,

Der aus weißen Wolken tritt."

Kapitel xxvii.

<An August Barilhagen voll Elise.)

Wo des Himmels, Meister Ludwig,

Habt Ihr all das dumme ZeugAufgegabelt?" Diese WorteRief der Kardinal von Este,

Als er das Gedicht gelesenVon des Rolands Rasereien,

Das Ariosto nnterthänigSeiner Eminenz gewidmet.

Ja, Brumhagen, alter Freund,

Ja, ich seh' um deine LippenFast dieselben Worte schweben,

Mit demselben feinen Lächeln.

Manchmal lachst du gar im Lesen!

Doch mitunter mag sich ernsthaftDeine hohe Stirne furchen,

Und Erinnrnng überschleicht dich:

Klang daS nicht wie Jugendtränme,

Die ich träumte mit ChamissoUnd Brentano und FonqnsIn den blauen Mondschcinnächtcn?

Ist das nicht das fromme LäutenDer verlornen Waldkapclle?

Klingelt schalkhaft nicht dazwischenDie bekannte Schellenkappe?

In die NachtigallenchöreBricht herein der Bärenbrnmmbaß,

Dumpf und grollend, dieser wechseltWieder ab mit Geisterlispeln!

Wahnsinn, der sich klug gebärdet!

Weisheit, welche überschnappt!

Sterbcsenfzer, welche plötzlichSich verwandeln in Gelächter!" . . .

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