Atta Troll.
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Kapitel xxvi
Und die Mumma? Ach. die MummaIst ein Weib! GebrechlichkeitIst ihr Name! Ach. die WeiberSind wie Porzellan gebrechlich.
Als des Schicksals Hand sie trennteVon dem glorreich edlen Gatten.
Starb sie nicht des Kummertodes.
Ging sie nicht in Trübsinn unter —
Nein, im Gegenteil, sie sehteLustig fort ihr Leben, tanzteNach wie vor. beim PnblikoBuhlend um den Tagcsbeifall.
Eine feste Stellung, eineLebenslängliche Versorgung,
Hat sie endlich zu ParisIm Jardin-des-Plantes gefunden.
Als ich Korten vor'gen SonntagMich erging mit Juliettcn,
Und ihr die Natur erklärte,
Die Gewächse und die Bestien,
Die Giraffe und die CederVon dem Libanon, das großeDromedar, die Goldfasanen,
Auch das Zebra — im Gespräche
Blieben wir am Ende stehenAn der Brüstung jener Grube,
Wo die Bären residieren —
Heil'ger Herr, was sahn wir dort'
Ein gewaltiger WüstenbärAus Sibirien, schneeweißhaaricht,
Spielte dort ein überzartesLiebesspiel mit einer Bärin.
Diese aber war die Mumma!'
War die Gattin Atta Trolls!
Ich erkannte sie am zärtlichFeuchten Glänze ihres Auges.
Ja, sie war es! Sie, des SüdensSchwarze Tochter! Sie, die Mumma,
Lebt mit einem Russen jetzt,
Einem nordischen Barbaren!
Hcnie's Werte. II. Bd. 12