Atta Troll.
„Der du Frankreich und HispanienBvu dem Atta Troll befreit hast,Du bist beider Länder Held,Pyrcnäcu-Lafaycttc!"
Als Laskarv solchermaßenOffiziell sich rühmen hörte,
Lachte er vergnügt im BarteUnd errötete vor Freude,
Und in abgebrvchncn Lauten,Die sich seltsam überstürzten,
Hat er seinen Dank gestottertFür die große, große Ehre!
Mit Verwuudrnng blickte jederAuf das unerhörte SchauspielUnd geheimnisvoll und ängstlichMurmelten die alten Weiber:
„Der Laskarv hat gelacht!Der Laskarv hat errötet!
Der Laskaro hat gesprochen!
Er, der tote Sohn der Hexe!" —
Sclb'gen Tags ward ausgebälgtAtta Troll und ward versteigertSeine Haut. Für hundert FrankenHat ein Kürschner sie erstanden.
Wunderschön staffierte dieserUnd verbrämte sie mit Scharlach,Und verhandelte sie weiterFür das Doppelte des Preises.
Erst aus dritter Hand bekam sieJulictte, und in ihremSchlnfgcmache zu ParisLiegt sie vor dem Bett als Fnßdcck'.
O, wie oft, mit bloßen Füßen,Stand ich nachts auf dieser irdischBraunen Hülle meines Helden,Auf der Haut des Atta Troll!
Und von Wehmut tief ergriffen,Dacht' ich dann an Schillers Worte:„Was im Lied soll ewig leben,Muß im Leben untergehn!"