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2 (1898) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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Atta Troll.

Kapitel xxm.

Aus dem Spuk der HcxcnwirtschaftSteigen wir ins Thal herunter;llusre Füße fassen wiederBoden in dein Positiven.

Fort, Gespenster! Nachtgesichte!Luftgebilde! Fiebcrtrünme fWir beschnft'gen uns vernünftigWieder mit dem Atta Troll.

Dieser drückte sie ans Herz,

Und er sprach:Das größte Nätsel,Süßes Kind, das ist die Liebe

Doch wir wollen es nicht lösen!"

Ja, Hut-Hut, der alte Vogel,

War es, der mir freundlich nahteIm verhexten Lustreviere,

In der Hütte der Uraka.

Alter Vogel! UnverändertFand ich ihn. Ganz gravitätisch,

Wie'n Toupet, trug er noch immerAuf dem Kopf das Federkämmchen... Kreuzte auch das eine StreckbeinÜbers andre, und geschwätzigWar er noch, wie sonst; er kürzteMir die Zeit mit Hofgeschichten.

Er erzählte mir aufs neue.

Was mir schon Arabiens DichterLängst erzählt, wie SalomoEinst bezwang den Todesengel

Und am Leben blieb UnsterblichLebt er jetzt in Dschinnistan,

Herrschend über die Dämonen,

Als ein unbeschränkter König.

Auch die Kön'gin Balka'isa"

Sprach Hut-Hutist noch am Leben,Kraft des Talismans, den weilandIhr der Herzgeliebte schenkte.

«Residierend in den fernstenMondgcbirgen Äthiopiens,

Blieb sie dennoch in VerbindungMit dem König Salomo.

Beide haben zwar gealtertUnd sich abgekühlt, doch schreibenSie sich oft, und ganz wie ehmalsSchicken sie einander Nätsel.

Kindisch freut sich Balka'isa,

Wenn das Nätsel, das sie aufgab,

Sticht gelöst ward von dem König,Der vergeblich nachgegrübelt

Die eingeklammerten letzten dreidurchstrichen.

Und sie neckt ihn dann graziöseUnd behauptet, mit den JahrenWerde er ein bißchen kopfschwach,

Nennt ihn Schlafmütz' oder Schelling.

Seinerseits gab jüngst der KönigEine harte Nuß zu knackenSeiner Freundin, und er schickteIhr durch mich die Nätselfrage:

Wer ist wohl der größte LumpUnter allen deutschen Lumpen,

Die in allen sechsunddreißigDeutschen Bundesstaaten leben?

Hundert Namen hat seitdemSchon die Kön'gin eingesendet;

Immer schrieb zurück der König:

Kind, das ist noch nicht der größte!

Sehr verdrießlich ist die Kön'gin!Ob sie gleich durch EmissäreÜberall in Deutschland forschte,

Blieb sie doch die Antwort schuldig.

Denn so oft sie einen LumpenAls den größten Proklamiert,

Läßt ihr Salomo vermelden:

Kind, es giebt noch einen größern!"Als ich dies vernahm, da sprach ich:Liebster Freund, die Balka'isaWird noch lang' vergebens raten,Wem der Lumpen-Lorbeer ziemt.

sDort, in meiner teuren Heimat,Ist das Lumpentum in Fortschritt,Und es machen gar zu vieleAnspruch auf den schmutz'gen Lorbeer.

Gestern noch schien dort der » * * »Mir der größte Lump, doch heuteDünkt er mir ein Unterlümpchen,In Vergleichung mit dem * * * *

Und vielleicht im nächsten ZeitblattOffenbart sich uns ein neuerErzlumpazius, der unfernGroßen * * * * üb erlumpt, jStrophen sind im Originalmanuskripl