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2 (1898) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
Entstehung
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131
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Atta Troll,

Und im Kampf mit andern BestienWcrd' ich immer treulich kämpfenFür die Menschheit, für die heil'gcnAngcborncn Menschenrechte.

Kapitel VI

Doch es ist vielleicht ersprießlichFür den Menschen, der den HähernBichstand bildet, daß er wisse,

Was da nnten räsonniert wird.

Ja, da nnten in den düsternJammersphärcn der Gesellschaft,In den Niedern Tierweltschichtcn,Brütet Elend, Stolz und Groll,

Was naturgeschichtlich immer,

Also auch gewohnhcitsrechtlich,

Seit Jahrtausenden bestanden,

Wird negiert mit frecher Schnauze.

Bon den Alten wird den JungenEingebrnmmt die böse Jrrlchr',Die auf Erden die KulturUnd Humanität bedroht,

Kinder!" grvmmclt Atta Troll,Und er walzt sich hin und herAns dem teppichlosen LagerKinder, uns gehört die Zukunft!

Dächte jeder Bär, und dächtenAlle Tiere so wie ich,

Mit vereinten Kräften würdenWir bekämpfen die Tyrannen,

Es verbände sich der EberMit dem Roß, der ElefantSchlänge brüderlich den RüsselUm das Horn deS wackern Ochsen;

Bär und Wolf von jeder Farbe,Bock und Affe, selbst der Hase,

Wirkten cin'ge Zeit gemeinsam,lind der Sieg könnt' uns nicht fehlen.