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Neue Gedichte.
Die Liebe, die dahinten blieb,Sie ruft dich sanft zurück:„O komm zurück, ich Hab' dich lieb,Du bist mein einz'ges Glück!"
Doch weiter, weiter, sonder Rast,Du darfst nicht stille stehn;
Was du so sehr geliebet hast,
Sollst du nicht wiedersehn.
2.
„O, des liebenSwürd'gcn DichterS,Dessen Lieder uns entzücken!
Hätten wir ihn in der Nähe,
Seine Lippen zu beglücken!"
Während liebenswürd'ge DamenAlso liebenswürdig dachten,
Mußt' ich hundert Meil' entferntIn der öden Fremde schmachten.
Und es hilft uns nichts im Norden,Wenn im Süden schönes Wetter,Und von zugedachten KüssenWird das magre Herz nicht fetter.
3.
Mir träumte von einem schönen Kind,Sie trug das Haar in Flechten;
Wir sahen unter der grünen Lind'
In blauen Sommernächten.
Wir hatten uns lieb und küßten uns gernUnd kos'tcn von Freuden und Leiden.Es seufzten am Himmel die gelben Stern',Sie schienen uns zu beneiden.
Ich bin erwacht und schau' mich um,Ich steh' allein im Dunkeln.
Am Himmel droben, gleichgültig und stumm,Seh' ich die Sterne funkeln.
4.
Du bist ja heut so grambefangcn,Wie ich dich lange nicht geschaut.