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1 (1898) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
181
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Übersetzungen ans Lord Byrons Werken. 181

Dort ließ ich die Heimat,

Dein Ruf riß mich fort,

Bin Knecht deines Spruches,

Mein Herr ist dein Wort.

Fünfter Geist.

Mein Roß ist Wind, mit GeißelhiebTreib' ich daS Sturmgewühl;

Das Wetter, das dahinten blieb,

Ist noch von Blitzen schwül.

Mich hat gar schnell, über Land und Well',Ein Windstoß hergebracht;

Die Flott', die ich traf, die segelt brav,

Doch sinkt sie noch heute Nacht.

Sechster Geist.

Mein Wohnhaus ist der Schatten süßer Nacht;Was guälst du mich ans Licht mit Zaübermacht?

Siebenter Geist.

Bor Erdbeginn beherrschte ichDen Stern, der nun beherrschet dich.

Das war ein Erdball, hübsch belebt,

Wie keiner je die Sonn' umschwebt.

Sein Lauf war schon geregelt, kaumTrug schöncrn Stern der Himmclsraum.

Da kam die Stunde und er wardEin Flammenball unförmiger Art,

Ein Schweifstern, der sich pfadlos schlingt,

Und Menschen schreckt und Unheil bringt,

Der nie ermattend rollt und schweift,

Und irrend ohne Laufbahn läuft,

Ein Tollbild, das da oben brennt,

Ein Ungeheu'r am Firmament!

Und du, dem dies ein Schicksalstern,

Wurm, deni ich hohnvoll dien' als Herrn,

Du zwangst mich (mit der kurzen Macht,

Die dich am End' mir eigen macht,)

Auf kurz hierher, wo zitternd garHier diese schwache GeisterscharMit einem Ding, wie du bist, schwätzt

Du, Sohn des Staubs, was willst du jetzt?

Die sieben Geister.

Erd', Weltmeer, Luft und Nacht, Gcbirg und WindUnd auch dein Stern umsteh« als Geister dich,