Druckschrift 
1 (1898) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
95
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Die Heimkehr.

Mir ist, als ob ich die HändeAufs Haupt dir legen sollt',Betend, daß Gott dich erhalteSo rein und schön und hold.

SO.

Kind! es wäre dein Verderben,Uno ich geb' mir selber Mühe,Daß dein liebes Herz in LiebeNimmermehr für mich erglühe.

Nur daß mir's so leicht gelinget,Will mich dennoch fast betrüben,Und ich denke manchmal dennoch:Möchtest du mich dennoch lieben!

51.

Wenn ich auf dem Lager liege,In Nacht und Kissen gehüllt,So schwebt mir vor ein süßes,Anmutig liebes Bild.

Wenn mir der stille SchlummerGeschlossen die Augen kann:,So schleicht das Bild sich leiseHinein in meinen Traum.

Doch mit dein Traum des MorgensZerrinnt es nimmermehr;

Dann trag' ich es im HerzenDen ganzen Tag umher.

52.

Mädchen mit dem roten Mündchen,Mit den Äuglein süß und klar,Du mein liebeS, kleines Mädchen,Deiner denk' ich immerdar.

Lang ist hcnt der Winterabend,Und ich möchte bei dir sein,

Bei dir sitzen, mit dir schwatzenIm vertrauten Kämmerlein.