Buch der Lieder.
Die prttcht'gen Conlissen, sie waren bemaltIm hochromantischen Stile,
Mein Rittermantel hat goldig gestrahlt,Ich fühlte die feinsten Gefühle.
Und nnn ich mich gar säuberlichDes tollen Tands entled'ge:
Noch immer elend fühl' ich mich,
Als spielt' ich noch immer Komödie.
Ach Gott! im Scherz und unbewnßtSprach ich, was ich gefühlet;
Ich Hab' mit dem Tod in der eignen BrustDen sterbenden Fechter gespiclet.
47.
Den König Wiswamitra,Den treibt's ohne Rast und Ruh,Er will durch Kampf und BüßungErwerben Wasischtas Kuh.
O, König Wiswamitra,
O, welch ein Ochs bist du,
Daß du so viel kämpfest und büßest,Und alles für eine Kuh!
48.
Herz, mein Herz, sei nicht beklommen,Und ertrage dein Geschick.
Neuer Frühling giebt zurück,
Was der Winter dir genominen.
Und wieviel ist dir geblieben!
Und wie schön ist noch die Welt!Und mein Herz, was dir gefällt,
Alles, alles darfst du lieben!
49.
Du bist wie eine BlumeSo hold und schön und rein;Ich schau' dich an, und WehmutSchleicht mir WS Herz hinein.