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1 (1898) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
77
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Die Heimkehr.

Die schöne Spinnerin weinetUnd feuchtet mit Thräncn den Flachs;Wimmernd zu ihren FüßenSchmiegt sich des Vaters Dachs.

6.

Als ich auf der Reise zufälligDer Liebsten Familie fand.Schwesterchen, Vater und Mutter,Sie haben mich freudig erkannt.

Sie fragten nach meinem Befinden,Und sagten selber sogleich:

Ich hätte mich gar nicht verändert.Nur mein Gesicht sei bleich.

Ich fragte nach Muhmen und Basen,Nach manchem langweil'gen Gcsellu,Und nach dem kleinen HündchenMit seinein sanften Belln.

Auch nach der vermählten GeliebtenFragte ich nebenbei;

Und freundlich gab man zur Antwort,Daß sie in den Wochen sei.

Und freundlich gratuliert' ich,Und lispelte liebevoll,

Daß man sie von mir recht herzlichNiel tausendmal grüßen soll.

Schwesterchen rief dazwischen:Das Hündchen, sanft und klein,Ist groß und tvll geworden,

Und ward ertränkt im Rhein."

Die Kleine gleicht der Geliebten,Besonders wenn sie lacht;

Sie hat dieselben Augen,

Die mich so elend gemacht.

7.

Wir saßen am Fischerhause,Und schauten nach der See;Die Abendnebcl kamen,Und stiegen in die Höh'.