Junge Leiden.
Gieb her gemeine Worte und Manieren,
Ich zeige mich in Pöbelart versunken,
Verleugne all die schönen Geistesfunken,
Womit jetzt fade Schlingel kokettieren.
So tanz' ich auf dem großen Maskenbälle,Umschwärmt von deutschen Rittern, Mönchen, Kön'gen,Von Harlekin gegrüßt, erkannt von wcn'gen.
Mit ihrem Hvlzschwert prügeln sie mich alle.
Das ist der Spaß. Denn wollt' ich mich entmuminen,So müßte all das Galgenpack verstummen.
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3.
Ich lache ob den abgeschmackten Lassen,Die mich anglotzen mit den Bocksgesichtern;Ich lache ob den Füchsen, die so nüchternUnd hämisch mich beschnüffeln und begaffen.
Ich lache ob den hvchgelahrten Affen,
Die sich aufblcihn zu stolzen Geistesrichtern;Ich lache ob den feigen Böscwichtern,
Die mich bcdrvhn mit giftgetränkten Waffen.
Denn wenn des Glückes hübsche SiebensachenUns von des Schicksals Händen sind zerbrochen,Und so zu unfern Füßen hingeschmissen;
Und wenn das Herz im Leibe ist zerrissen,Zerrissen, und zerschnitten, und zerstochen, —Dann bleibt uns doch das schöne gelle Lachen.
4.
Im Hirn spukt mir ein Märchen wunderfein,Und in dem Märchen klingt ein feines Lied,
Und in den? Liede lebt und webt und blühtEin wunderschönes zartes Mägdelein.
Und in dem Mägdlein wohnt ein Herzchen klein,Doch in dem Herzchen keine Liebe glüht;
In dieses lieblos frostige GemütKam Hochmut nur und Übermut hinein.
Hörst du, wie mir im Kopf das Märchen klinget?Und wie das Liedchen summet ernst und schaurig?Und wie das Mägdlein kichert, leise, leise?
Ich fürchte nur, daß mir der Kopf zerspringet, -Und ach! da wär's doch gar entsetzlich traurig,Käm' der Verstand mir aus dem alten Gleise.
'Kl