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1 (1898) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
42
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42 Buch der Lieder.

Ach! ihr güldenen DukatenSchwimmt nicht in des Baches Well',Funkelt nicht auf grüner Au,Schwebet nicht in Lüsten blau,

Lächelt nicht am Himmel hellMeine Manichäer, traun!

Halten euch in ihren Klann.

18,

Gespräch auf der Padcrburncr Hcidr.

Hörst du nicht die fernen Töne,

Wie von Brummbaß und von Geigen?Dorten tanzt wohl manche SchöneDen gefliigelt leichten Reigen,

Ei, mein Freund, das nenn' ich irren,Von den Geigen hör' ich keine,

Nur die Ferklein hör' ich kirren,

Grunzen nur hör' ich die Schweine,"

Hörst du nicht das Waldhorn blasen?Jäger sich des Weidwerks freuen;

Fromme Lämmer seh' ich grasen,

Schäfer spielen auf Schalmeien,

Ei, mein Freund, was du vernommen,Ist kein Waldhorn, noch Schalmeie;Nur den Sauhirt seh' ich kommen,Heimwärts treibt er seine Säue,"

Hörst du nicht das ferne Singen,Wie von süßen Wettgesängcn?

Englein schlagen mit den SchwingenLauten Beifall solchen Klängen,

Ei, was dort so hübsch geklungen,Ist kein Wettgcsang, mein Lieber!

Singend treiben GänscjungenIhre Gänselcin vorüber,"

Hörst du nicht die Glocken läuten,Wnnderlicblich, wunderhelle?

Fromme Kirchengänger schreitenAndachtsvoll zur Dorfknpelle.

Ei, mein Freund, das sind die SchellenVon den Ochsen, von den Kühen,

Die nach ihren dunkeln StällenMit gesenktem Kopfe ziehen,"