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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
238
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2Z8 Von dem Staats - und Kabintttöminister

so habe ich mir die Freyheit genommen, Ihnen diesengedruckten Aufsatz durch den jungen Herrn von Fürsten-berg zu überschicken, und dieser hat selbigen dem HerrnRath Hciwing aus Lemgo mitgegeben, um ihn weiter anSie zu befördern. Dieser Schrift (welche ich mir nachgeschehener Durchlcsung zurück erbitte), habe ich dreykleine Reden oder Abhandlungen beygelegt, welcheich allhier an den drey letzten Geburtstagen des Königsin der Akademie vorgelesen, und deren Endzweck vor-nehmlich dahin geht, den Narionalgeist der Deutschen,besonders der Nordischen, mehr zu erheben, und sichselbst mehr kenntbar zu machen, wie der jetzt hier anwe-sende bekannte Abt Raynal öfters sagt: Ihr Deut-schen wißt nicht genug was ihr seyd;wiewohl unsere junge Deutsche nur zuviel davon wissen.Ferner nehme ich mir die Freyheit, Eurer Wohlgcb. beyeben dieser Gelegenheit ein merkwürdiges altes Land-buch oder ckntn/ftmm der Mark Brandenburgzu überschicken, welches vermuthlich in Ihrer Gegendwenig bekannt ist, welches ich bloß für Andere die mehrFeit als ich haben, abdrucken lassen, und dessen Werthund Nutzen Niemand besser beurtheilen kann, als der Ge-schichtschreiber von Osnabrück. Ucberdem glaube ich auch,daferu ich es nicht vergessen, die letzte Schrift des hiesi-gen Hofes in der Baierischen Crbfolgssachc beygelegt undIhnen überschickt zu haben, weil sie nur kurz vor demTeschener Frieden herausgekommen und wenig bekanntgeworden. Da ich die erste Hofschrift, das Oxyalo clezmotcks eta. aus leicht zu erachtenden Ursachen in franzö-sischer Sprache absagen müssen, so habe ich diese letzteHanptschrist hauptsächlich für Deutsche gemacht, undlediglich die Absicht gehabt, zu überzeugen, wahr, deutsch,rein und kurz z» schreiben. Ob ich diesen Endzweck eini-germaßen erreicht; ob der König nicht in der Baimfthen

Erb-