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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
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Briefwechsel mit Aböt.

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an das Swiftische ene denke, und mit Ihnen garzu gern siolzire. Zugleich steckt eine verzweifelte List dar-unter. Nachdem ich dem Publikum nun einmal gesagthabe, daß Sie mir zuweilen schreiben, so kann ich nunmich gegen dasselbe über Sie beklagen, wenn Sie aufhö-ren es zu thun: und die Schande werden Sie Sich hof-fentlich nicht zuziehen. Sehen Sie roohl, mein theurerHerr, so weiß ich Ihre vim inertius zu packen! DasTitelkupfer hatte ich als eine Grille nach Halle hinge-schrieben: allein anstatt der Simplicität, da ich nur zweyFiguren wollte, haben sie Gott weiß was für Kreaturennoch in Halle zugesetzt, und damit ist denn das geworden,was Sie jetzt sehen. Hausen hat auch schon angefan-gen, etwas von der neuen Historie herauszugeben. Dasmüssen Sie Sich aber kommen lassen. Mich dünkt, ergreift nicht tief genug in der Geschichte von Deutschland,außerdem daß er denPlan ganz ändert, und ganze Natio-nen in der Geschichte einzeln herunter erzahlt. Doch ichwill Ihnen im Urtheil nicht vorgreifen. Picolai schicktIhnen wieder ein Stück von der Bibliothek. Ich habenichts darin als die Recension von Kollars Schrift. DerHerr von Moser hat etwas herausgegeben, was er Re-liquien nennt. Ich glaube wirklich, daß es die RcMuienseines Feuers und seines Geistes sind; denn der Mannfangt an sich so unbarmherzig abzuschreiben, daß ich inden belobten Reliquien zwcymal aufStellcn gestoßen bin,die von Wort zu Wort in dem nehmlichen Buche von einemAlphabet zwcymal abgedruckt stehn. Seine Reflexionenvermehren sich, scheint es, wie die Stückchen Holz vomKreuze Christi.

Anderes was mir Nicolai von der Messe geschickt,ist nichts als Sammlung von Poesieen: auch Zachariä'sCortes, von dein ich mit Ungeduld Recensionen erwarte,

weil