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Briefwechsel mit Abbt.
zum Glück, ohne daß ich' recht weiß, ob ich es sagen darf.Denn ich Ware auf eine sehr angenehme Art ans demLeben herausgerutscht; und da es so viele unangenehmeTodcsarten giebt: so kann man vielleicht wohl sagen,czue ckess perärs une fisilo oLvnlion <zue 6a mrmcjucwuns sortie cla In via czui aurort ota ailoe. ttcbrigcnsbin ich wieder genesen, und wenn einen Höfling die Gnadeseines Herrn plötzlich heilen kann: so muß der meinigeArzt gewesen seyn, da er mich zwcymal in meiner Krank-heit besucht hat, und ausdrücklich deswegen vom Baume,crae Meile von hier, hereingereiset ist. Nichts desto we-niger haben Sie recht, daß ich mich nach Ihrem edlenhauslichen Leben sehne, und nach der Freude laurer Ge-sichter von Freunden anzugucken. Ich glaube, Gott ver-zeihe mirs, daß ich aus lauter Ausgelassenheit ohne Ho-sen herumspringen würde, um mich einmal recht in derve^cssa lifiertä zu fühlen. Untcrdcß wenn es geschehenwird, weiß ich nicht genau. Ich muß die Zeit abpassen,wenn der Herr nebst der Gräfinn in Hagcnburg und ichnicht mit seyn werde: dann fliege ich zu Ihnen; aber esmuß keine Hochzeit dort seyn, außer die meinige H; undauch keine Gasiereycn. Denn da würde ich meine besteGerichte, Köhren mit ihnen, verlieren.
Morgen gehe ich in Assaren nach Hannover, undwerde dort den ehrwürdigen Hrm. von Münchhauftn ken-nen lernen, worauf ich mich sehr freue. Ich bleibe dortbis in die nächste Woche. — Hier folgt der Anfang mei-ner Historie. Ich habe es gewagt, Sie in der Vorredeöffentlich als meinen Freund zu nennen: weil ich immer
an
*) Es hakte damals eine Demoiselle aus Moscrs Hanse ge-heirathet, die lange dort zur Gesellschaft gewesen, undAbbtcn bekannt war. Er schickte ein Reh auf ihre Hoch-zeit. N.