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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
182
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182 Briefwechsel mit Friedrich Nicolal.

ich habe hie und da nur etwas ausgestrichcn, was lebendeMänner beleidigen konnte.

Das mir zugeschickte Kupfer ist wohl gerathen;so ist auch der Korrektor jetzt ziemlich aufmerksam.Vulo!

Osnabrück/ den 21. Oktober 178s.

A3erthester Freund! Gewiß habe ich oft genug an denHerrn Manger gedacht, und mich schon mehrmals dar-über geärgert, daß elende Streitigkeiten der Dikastericn,wovon das Eine nicht in diese und das Andere nicht injene Etage versetzt seyn will, den Bau, wozu die Gelderbereits ausgesetzt und ein großer Vorrath von Materia-lien angefahren ist, wider alles Vermuthen aufhalten«Allein ich habe der Sache nicht so abhelfen können, wieich gewünscht, und muß die nächste landtäglichc Ver-sammlung , die jährlich nur einmal gehalten wird undden 8. Jan. künftigen Jahres ihren Anfang nimmt, ab-warten. Alsdann erst können diese Streitigkeiten zwi-schen den Ständen gehoben, und die weitern Resolutio-nen ausgefertiget werden. Bis dahin also muß ichHerrn M. bitten, mit mir Geduld zu haben.

An einen vierten Theil meiner Phantasicen kann ichhöchstens übers Jahr denken. Der Stücke, die ich seitdem dritten Theile geliefert habe, werden noch viel zuwenig seyn, und ich erinnere mich desjenigen, was Sie

aus

H Zum Isten Bande der Osnabrückschen Geschichte, vondem berühmten I. W. M e i l. N.